Kieferorthopäde
Fachzahnarzt für Kieferorthopädie
Assoc. Prof. (TR) Dr. med. dent Saduman O. Köklü

Feste Zahnspange


Die feste Zahnspange bietet, gegenüber der losen Zahnspange, mit der das Kieferwachstum bei Kindern und jugendlichen aktiv gefördert werden kann, den großen Vorteil, die Zähne dreidimensional optimal in die gewünschte Position bringen zu können. Die einzige Ausnahme unter den herausnehmbaren Spangen ist die Invisalign-Methode. Mit ihr kann man speziell im Frontzahnbereich, wie schon erwähnt, herausnehmbar und fast unsichtbar, da an der Zahninnenseite angebracht, die Zähne optimal korrigieren. Die optimale Therapie ist aber doch bei Jugendlichen als auch bei vielen Erwachsenen eine festsitzende Zahnspange. 



Die nachfolgenden Bilder zeigen Ihnen die Behandlung mit Keramikbrackets bzw. den Unterschied zwischen herkömmlichen Brackets und Keramikbrackets.




Zahnspange 001 Zahnspange 002

Keramikbrackets im Mund                                     Vergleich normale - Keramikbrackets


Feste Zahnspange

Wie auf obigem Bild dargestellt, werden die Bänder an die großen Backenzähne angepasst und auf die restlichen Zähne Brackets geklebt. Bei der Anpassung der Bänder kann es anfänglich zu einem leichten Druckgefühl kommen, was aber in kürzester Zeit wieder nachlässt. Das Anbringen dieser Multibandapparatur (feste Spange) ist vollkommen unproblematisch. Auch wird durch diese Saphir- /Keramikbrackets eine ästhetische Beeinträchtigung des Patienten komplett vermieden. Sie sind biologisch absolut kompatibel und durch ihre hohe Ästhetik wird der Patient noch zusätzlich zu einer intensiven und noch gründlicheren Mundhygiene motiviert.



Die, oben in der Grafik gezeigten, sogenannten „low-friction“ Brackets sind ein komplett neu konzipiertes Therapiesystem, welches einen noch schnelleren Therapieerfolg garantiert. Bei diesem System  werden an den Brackets und an den Bändern ein orthodontischer Bogen befestigt, welcher die gewünschte Kraft auf die Zähne überträgt. Am Anfang der Behandlung verwendet man dafür hochelastische, dünne Bögen, welche im späteren Therapieverlauf durch stärkere Bögen mit mehr Führung ersetzt werden.



Die anfängliche Empfindlichkeit der Zähne (ca. ein bis 4 Tage) ist individuell unterschiedlich, vollkommen normal und verschwindet wie gesagt nach ein paar Tagen wieder vollkommen. Je nach Schweregrad müssen zusätzlich zu den Bögen und Brackets eventuell auch noch weitere Zusatz-Apparaturen eingesetzt werden, wie z. B. bei extremen Zahnengstand. Mit diesen Zusatzapparaturen kann man den benötigten Platz schaffen ohne dafür Zähne extrahieren zu müssen.



Durchschnittlich liegt die Therapiedauer mit einer festen Zahnspange bei 1 – 1,5 Jahren. Mit den neuen „low-friction“  Brackets besteht die Möglichkeit diese auf 6 – 9 Monate zu reduzieren.



Ist das gewünschte Behandlungsziel erreicht, wird die feste Zahnspange wieder entfernt, was ein leichtes Druckgefühl auslösen kann. Nun muss das Ergebnis noch stabilisiert werden. Dies geschieht unter Verwendung einer losen Zahnspange und im Idealfall noch mit einem sogenannten Retainer.



Egal welches System angewandt wird, eine intensive und sorgfältige Mundhygiene sind das A und O während der Therapie.



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