Extreme Dysgnathien (Kieferfehlstellungen) werden bei Erwachsenen Patienten meist durch eine kombiniert Kieferorthopädisch/kieferchirurgische Behandlung therapiert. Beispielsweise bei extremen offenen Biss; Progenie (Vorverlagerung des Unterkiefers/Michael Schumacher-Profil) oder Rücklage des Unterkiefers. So werden die Kiefer durch den Kieferorthopäden ausgeformt, dann erfolgt die Korrektur der Kieferfehlstellung durch eine chirurgische Umstellungsosteotomie (Ober und Unterkiefer werden chirurgisch in die gewuenschte Position gebracht.).
Die Feineinstellung der Zähne erfolgt dann wieder durch den Kieferorthopäden.
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Häufig lassen sich solche extreme Kieferfehlstellungen durch Anwendung hochmoderner Therapie-Methoden unter Umgehung einer Operation beheben. Unten dargestellt ist der Fall eines offenen Bisses aus unserer Praxis.

Im oberen Bild wird das, was wir als offenen Biss bezeichnen überaus deutlich, obwohl der Patient zugebissen hat, treffen die Frontzähne nicht aufeinander. Ein Abbeissen ist schier unmöglich.
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Der extrem offene Biss konnte mit Umgehung einer Operation behoben werden und die Kiefer in eine natürliche, funktionelle Position gebracht werden.
Links: ein Zwischenstadium
Rechts und unten: das Endresultat
 glückliche Patientin bei der Kontrolluntersuchung nach einjährigem Behandlungsabschluss
Bei einem durch die Dysgnathie bedingten sehr schlechten Gesichtsprofil sollte aber allerdings, um eine harmonisches Profil zu erreichen, der kombiniert kieferchirurgisch/kieferorthopädischen Therapie der Vorzug gegeben werden.
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