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| Schnarchtherapie | ||||||||
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Informationsfilm zur Schnarchschiene Zum Therapiespektrum gehört die Behandlung mit sogennanten Schnarch- oder Protrusionsschienen.Das Prinzip der zahnärztlichen Schnarchtherapie, ist die nach vorne Verlagerung des Unterkiefers samt der Weichteile. So wird der Rachenraum erweitert und die nötige Luftströmung gewährleistet. Dies geschieht mit herausnehmbaren durchsichtigen Schienen. Es gibt grundsätzlich drei Schienentypen in ungefähr 60 unterschiedlichen Ausführungen. Welcher dieser Geräte- typen in welcher Ausführung verwendet wird, hängt vom Einzelfall ab. Der speziell ausgebildete Zahnarzt wählt eines dieser Geräte aus, in enger Anlehnung an die Emp- fehlungen der Academy of Dental Sleep Medicine bzw. der amerikanischen Gesundheitsbehörde FDA (Food and Drug Association). Am häufigsten finden die Schienen Verwendung, die den Unterkiefer nach vorne verlagern und dabei den Zungengrund mit allen Weichteilen nach vorne schieben. Schienen, die das Gaumensegel anheben, werden nur in seltenen Fällen eingesetzt. Für die individuellen Geräte fertigt der Zahnarzt nach vorheriger Abdrucknahme Modelle an. Dann legt der Behandler die Position des Unterkiefers zum Oberkiefer fest. Diese Position des Unterkiefers soll mittig sein und über die Hälfte des maximal möglichen Vorschubs des Kiefers betragen. Im Idealfall wird diese Position mit einem aufwendigen Übertragungssystem am Patienten bestimmt (Registrat). Zwischen Erfolg und Misserfolg liegt oft nur ein Millimeter für die richtige Unterkieferposition. Daher kann nur ein Spezialist die erforderliche Therapie bestimmen und anwenden. In einer Untersuchung (Oral Appliances for the Treatment of Snoring and Obstructive Sleep Apnea: a Review. Wolfgang Schmidt-Nowara et. al., Sleep 1995, 18 (6): 501-510) konnten durch orale Geräte sehr gute Ergebnisse erzielt werden. Somit stellt die Therapie mit oralen Geräten eine sinnvolle Alternative zu der CPAP-Überdruckbeatmung dar. Es werden sogar operative Eingriffe vorgenommen. z.B. im HNO- Bereich wird der weiche Gaumen mit dem Zäpfchen um ca. 15mm gekürzt. Da dieser aber in kürzester Zeit nachwachsen kann, ist diese Methode in nur 30% aller Fälle erfolgsversprechend. In der Allgemeinmedizin (Schlaflabor, Lungenfacharzt, etc.) wird meistens eine Überdruck-Beatmungsmaschine eingesetzt, die vom Patienten nicht so leicht toleriert und akzeptiert wird, da Sie in vielen Schlafzimmern eine Atmosphäre annähernd einer Intensivstation schafft. Eine Protrusionsschiene ist eine Alternative zur Überdruck-Beatmungsmaschine. Zahlreiche, wissenschaftliche Studien belegen die Wirksamkeit dieser Methode. |
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